Der Frühling bringt nicht nur wärmeres Wetter, sondern auch spürbare Preisrutschen bei Apples aktueller Hardware-Generation. Wie Berichte zeigen, drückt Amazon die Preise für die M5-MacBooks massiv – ein ungewöhnlicher Schritt für Geräte, die sich noch in einem so frühen Lebenszyklus befinden. Gleichzeitig locken Discounts bei der Apple Watch und ein seltener Preisnachlass beim Studio Display. Doch welche dieser Angebote sind tatsächlich Schnäppchen, und wo sollten Käufer lieber noch abwarten?
MacBook Air M5: Solider Rabatt, aber Prime Day lockt
Besonders aggressiv ist die Preisgestaltung beim MacBook Air M5. Aktuell gibt es durchgehend 150 Dollar Rabatt auf alle Konfigurationen – vom 13-Zoll-Basismodell (ab 949 Dollar) bis zum 15-Zoll-Modell mit 24GB RAM und 1TB SSD (1.549 Dollar).
Eine kritische Einordnung: Ein Rabatt von 150 Dollar kurz nach dem Marktstart ist durchaus solide, aber kein Grund zur Hektik. Historisch gesehen – beim Vorgänger M4 – blieb der maximale Nachlass bis in den Juli bei 150 Dollar, bevor Events wie der Prime Day dann noch einmal 200 Dollar oder mehr herausholten. Wer sein neues Air nicht dringend braucht, sollte den Sommer im Blick behalten. Wer nicht warten möchte, bekommt hier aber immerhin den bestmöglichen Preis abseits großer Sale-Events.
MacBook Pro M5 Pro & M5 Max: Die Basis hält, die Mid-Tiers flüchten
Spannender ist die Lage beim MacBook Pro. Während die Preise für die Mid-Tier-Modelle mit M5 Pro bereits wieder in Richtung UVP klettern, hält Amazon das Basismodell (14 Zoll, 24GB RAM, 1TB SSD) bei 150 Dollar unter der UVP – ein aktuelles All-Time-Low. Auch die High-End M5 Max Modelle sind noch mit bis zu 200 Dollar Rabatt gelistet.
Das ist ein klares Signal: Die Nachfrage nach den teuren Spezialisten und Upgrades kühlt sich offenbar schneller ab als nach den Einstiegsmodellen. Wer ein 14-Zoll-Basismodell mit M5 Pro sucht, sollte jetzt zuschlagen, bevor auch dieser Preis wieder auf das Niveau von Best Buy und Co. (2.199 Dollar) steigt. Bei den M5 Max Modellen lohnt sich ein genauer Blick auf den Arbeitsspeicher – das 16-Zoll-Modell mit 48GB RAM und 2TB SSD für 4.199 Dollar ist für Power-User verlockend.
Apple Watch: Die SE 3 als heimliche Königin
Bei den Wearables stehen zwei Dinge im Fokus: Die Series 11 ist um 100 Dollar reduziert (ab 299 Dollar), während die Apple Watch SE 3 ab 219 Dollar zu haben ist.
Aus technischer Sicht ist die SE 3 in dieser Preisgestaltung der eigentliche Star. Mit dem erstmals integrierten Always-On-Display und der Gestensteuerung schließt sie die Lücke zur Premium-Serie enorm. Für den durchschnittlichen Nutzer, der auf Blutsauerstoff- oder EKG-Sensoren verzichten kann, bietet die SE 3 aktuell das mit Abstand beste Preis-Leistungs-Verhältnis im Apple-Ökosystem. Die rund 80 Dollar Differenz zum günstigsten Series 11-Deal machen den Unterschied zwischen einem guten und einem exzellenten Kauf.
Studio Display XDR: Apples seltene Reue
Ein Detail, das fast untergeht, ist die permanente Preissenkung beim 2026 Apple Studio Display XDR mit VESA-Mount um 400 Dollar. Dass Apple permanente Preisnachlässe vornimmt, ist eine absolute Seltenheit und ein deutliches Eingeständnis, dass die ursprüngliche Preisgestaltung für den VESA-Mount zu hoch gegriffen war.
Bei autorisierten Händlern wie Expercom gibt es zudem das Modell mit Tilt- und Height-Adjustable Stand für 3.099 Dollar (200 Dollar Rabatt). Wer ein professionelles Setup plant, sollte den VESA-Mount für 2.749 Dollar ins Auge fassen – 550 Dollar unter dem Startpreis im März ist ein starkes Signal.
Zubehör: Die kleinen Deals mit großem Mehrwert
Rund um die großen Geräte gibt es einige erwähnenswerte Accessory-Deals: Seltene Rabatte auf offizielle schwarze Apple USB-C-Kabel ab knapp 7 Dollar, der erste Preisnachlass auf das Spring Clementine Sport Band und ein kostenfreies Nomad Find My Wallet Tracking Card bei bestimmten Käufen.
Besonders im Fokus stehen hier aber Drittanbieter: Baseus bietet ein Qi2.2 25W MagSafe-Powerbank für 39 Dollar an (knapp 50% Rabatt), was für alle interessant ist, die Apples MagSafe-Ökosystem günstig erweitern wollen. Auch UGREENs Find My Wallet Card Tracker für 14 Dollar mit 7-jähriger Akkulaufzeit ist eine smarte Investition.
Fazit
Die aktuelle Deal-Welle zeigt ein zweigeteiltes Bild. Bei den MacBooks sind die Rabatte auf das Air M5 erwartbar solide, aber nicht zwingend grundlos zum sofortigen Kauf, da der Prime Day nicht mehr weit ist. Beim MacBook Pro M5 Pro hingegen lautet die Devise: Wer das günstigste Basismodell will, muss jetzt zuschlagen, da die Preise bereits wieder steigen. Die Apple Watch SE 3 ist für Gelegenheitsnutzer der klare Empfehlung, und beim Studio Display XDR nutzt man am besten Apples seltene Reue beim VESA-Preis aus.
Quelle: 9to5Mac