Der Juni 2026 hat gerade erst begonnen, doch die Preisstürze im Apple-Universum erreichen bereits jetzt ein Niveau, das wir sonst erst zum Black Friday sehen. Wie der US-Blog 9to5Mac berichtet, drücken Händler wie Amazon und B&H die Preise für aktuelle AirPods, MacBooks und Zubehör massiv nach unten. Doch die Frage, die sich Käufer aktuell stellen müssen, lautet: Greift man jetzt zu oder wartet man auf den anstehenden Prime Day Ende des Monats?
AirPods Pro 3 und Max 2: Black-Friday-Preise im Sommer
Die AirPods Pro 3 sind aktuell wieder für 199 US-Dollar bei Amazon gelistet – ein Preis, der exakt dem Black-Friday-Angebot vom letzten Jahr entspricht und 50 Dollar unter der UVP liegt. Wer noch mehr sparen möchte, findet über den Amazon Resale-Markt Exemplare im Zustand „Used – Like New“ für knapp 100 Dollar unter dem regulären Preis. Hierbei ist jedoch Vorsicht geboten: Bei gebrauchten In-Ear-Kopfhörern spielen Faktoren wie Akkugesundheit und Hygiene eine Rolle, die man beim Kauf von generalüberholter Ware ohne Garantie des Herstellers immer kritisch einkalkulieren sollte.
Auch die Over-Ear-Konkurrenz lässt sich nicht lumpen: Die AirPods Max 2 sind in allen fünf Farbvarianten bei Amazon für rund 509 bis 510 Dollar erhältlich. Das ist zwar „nur“ ein Nachlass von 40 Dollar auf die UVP, aber gleichzeitig der niedrigste Preis, den die im März erschienenen Kopfhörer bisher im brandneuen Zustand erreicht haben.
MacBook Air und Pro mit M5-Chip: Seltene RAM-Upgrades im Discount
Besonders interessant sind die aktuellen MacBook-Deals. Bei Amazon gibt es das 15-Zoll MacBook Air mit M5-Chip, 16 GB RAM und 512 GB SSD ab 1.100 Dollar. Der wahre Knüller verbirgt sich jedoch bei B&H: Der Händler bietet das 15-Zoll MacBook Air mit 32 GB RAM und 1 TB SSD für 1.699 Dollar an – ein seltener Nachlass von 200 Dollar. Warum ist das besonders? Große Elektronikhändler wie Amazon oder Best Buy führen diese High-End-Konfigurationen in der Regel gar nicht im Sortiment, da Apple hier die Margen exakt kontrolliert. Wer mehr Arbeitsspeicher braucht, wird meist direkt zu Apple geschickt, wo RAM-Upgrades traditionell teuer bezahlt werden müssen. Ein Preisbruch bei Drittanbietern für diese Konfiguration ist daher eine absolute Seltenheit.
Auch beim MacBook Pro M5 gibt es Bewegung: Das Basismodell mit 16 GB RAM und 1 TB SSD ist bei Amazon in der Farbe Space Black für 1.499 Dollar zu haben. Das sind 300 Dollar weniger als zum Launch im Spätjahr 2025. Ein klares Zeichen dafür, dass sich die Preisfindung für die M5-Generation mittlerweile stark normalisiert hat.
Apple Pencil Pro für unter 50 Dollar: Ein Blick auf das Kleingedruckte
Ein further Deal fällt aus der Reihe: Der Apple Pencil Pro ist über Amazon Resale für knapp 49 Dollar zu haben. Der reguläre Preis liegt bei 129 Dollar, auf dem freien Markt selten unter 99 Dollar. Auch hier gilt es, das Kleingedruckte zu lesen: Es handelt sich um „Used – Like New“-Ware. Wer seinen iPad-Stylus nicht zwingend in einer versiegelten Originalverpackung benötigt, kann hier massiv sparen. Bei einem Eingabestift ohne Akku und ohne direkten Hautkontakt ist das Risiko eines Gebrauchtkaufs deutlich geringer als bei In-Ear-Kopfhörern.
Fazit: Kaufen oder auf den Prime Day warten?
Amazon hat offiziell bestätigt, dass der Prime Day 2026 Ende dieses Monats als viertägiges Event stattfinden wird. Die Versuchung ist groß, auf noch tiefere Preise zu hoffen. Eine realistische Einschätzung zeigt jedoch: Bei den AirPods Pro 3 ist ein weiterer Preissturz auf vielleicht 185 Dollar möglich, aber keineswegs sicher. Amazon hat sich in der Vergangenheit oft auf die 199-Dollar-Marke festgelegt. Wer jetzt zuschlägt, bekommt definitiv ein solides Black-Friday-Niveau. Bei den exklusiven MacBook-Konfigurationen bei B&H ist die Lage eine andere: Solche RAM-Deals sind rar, und es ist völlig unklar, ob diese spezifischen Modelle beim Prime Day überhaupt im Fokus stehen werden. Wer also auf der Suche nach einem 32-GB-MacBook Air ist, sollte nicht lange zögern.
Hinweis: Alle genannten Preise beziehen sich auf den US-Markt. Die Verfügbarkeit und Preisgestaltung im deutschsprachigen Raum kann abweichen.
Quelle: 9to5Mac