Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich assoziiere PC Gehäuse mit so viereckigen Kästen. Mal ein bisschen kleiner, mal ein bisschen größer. So und jetzt ist die Enthusiasten Community in Aufru, weil, Achtung, Fantex es eben anders macht. Fantex nimmt das Open Frame Design und packt es in eine Rüstung und wir bauen heute nicht nur im neuen Fantax EX5, sondern schauen uns auch mal an, was mit den Temperaturen passiert in so einem Gehäuse. Und hier auch kurz zur Transparenz. Caseking hat dieses Video hier unterstützt und wenn ihr euch für das EX5 interessiert, dann könnt ihr eine der drei Varianten aktuell vorbestellen. Die Preise für die Vorbestellungen, die sind, wie ich finde, sehr, sehr attraktiv. Link ist in der Videobeschreibung und jetzt lasst uns mal darin bauen. Ich habe mich jetzt auch dazu entschlossen, dass ich euch bei diesem Bauprozess in dem Case ein bisschen mitnehme, weil ich glaube, das macht halt durchaus Sinn, um euch einen Eindruck zu vermitteln. Ich finde auch beim ersten Auspacken, man sieht sofort, das ist kein klassisches Gaming PC Gehäuse. Ich meine, es ist mehr als offensichtlich, das sieht aus wie so ein Apple Produkt. Das ist halt ultra clean. Übrigens, heute, wo es um Temperaturen geht, verbauen wir auch eine Intel CPU. Ich will sehen, was passiert, wenn wir den 270 K+ einfach mal auf 230 Watt und mehr prügeln, ob wir eben ins Thermal Throttling kommen oder nicht. Dabei ist mir aber aufgefallen, dass die Intel CPUs zurzeit sehr wenig Beachtung bekommen und das meiner Meinung nach sogar fast zu unrecht. Ich meine, für knapp über 300 € ist diese CPU sehr sehr attraktiv. Das Case zu demontieren ist übrigens auch unglaublich simpel für den Grafikkartenkäfig. zugegeben, ja, da muss man zwei Schrauben lösen, aber der ganze Rest, der ist einfach nur reingeklippt und super einfach zu entfernen. Das ist schon echt cool gemacht. Und ich denke, was man jetzt ganz gut gesehen hat, ist, dass diese ganzen Elemente sehr leicht abzunehmen sind. Also, das ist schon einem sehr einfach gestaltet. Hier hinten haben wir noch so ein, ich glaube, das müsste ein Intake Fan sein. Das wird auch ganz interessant, wenn wir uns dieses Airflow Konzept gleich mal ansehen. Und ich muss tatsächlich sagen, dieses Case macht zum ersten Mal seit ein paar Jahren wieder richtig richtig Spaß, was zu bauen. So, und unter dieser Meshdeckung sind die Lüfter und hinten habt ihr ja auch eben gesehen der Radiator der All-inone Wasserkühlung, denn bei der Ausführung des Cases ist eine All-inone Wasserkühlung dabei. Und hier runter haben wir den Pumpenkopf. Den packe ich jetzt noch nicht mal aus, weil wir verbauen jetzt erstmal das Mainboard, denn es gibt insgesamt diese drei Varianten. Einmal das blanke Case für 99 € in der Vorbestellung. Genau dieses Case, also das, was ich hier habe, mit einem 360 mm Radiator, was ich preislich dann schon deutlich attraktiver finde für 129 €. Und noch in der Variante mit der All-in-one Wasserkühlung mit einem 6 Zoll Display und da hauen 199 € meiner Meinung nach schon ordentlich rein für in Anführungszeichen nur ein Display. Gut, das Mainboard, das hatten wir ja schon präpariert. Also dachte ich mir einfach einsetzen. Ja, ich habe eine fundamentale Sache vergessen. Ach, wenn das Leben doch einmal einfach wäre. Ich habe mich schon gefreut, dass alles so einfach ist. Leute, bitte verbaut keine Intel Mainboards, ohne dass ihr an die Blackplate vom Kühler denkt. Ich ich habe so lange keine Intels mehr verbaut. Ich habe vergessen, dass da ja nur Löcher sind, dass da einfach sonst nichts ist. Ein Donker. Also habe ich das Mainboard wieder ausgebaut, die Backplate montiert und ja, ist im Lieferumfang enthalten, das Mainboard wieder eingesetzt, festgeschraubt und konnte danach auch direkt den Pumpenkopf der Allin one Wasserkühlung festschrauben. Ja, und so einfach ist die Hälfte von einem gesamten PC-Bau abgeschlossen. So, mit der Verkabelung wollte ich euch jetzt nicht langweilen. Ich wollte euch das aber kurz zeigen. Es gibt noch diesen Fantex NextLink Hup, den werden wir auch verwenden. Da habe ich jetzt mal alles, was leuchtet dran, angeschlossen und die Lüfter bzw. Nee, das macht keinen Sinn. Ich habe die Pumpe angeschlossen. Die werde ich wohl ans Mainboard anschließen, aber die Lüfter werde ich hier dran anschließen. Aber ohne Netzteil geht's natürlich nicht. Verbaut habe ich hier das Fantex MGH850, was übrigens genauso einfach zu verbauen ist wie der ganze Rest vom PC. Und ich muss euch sagen, dass mir dabei aufgefallen ist, dass dieses Konzept, dass Komponenten ihre eigene Kammer bekommen, eigentlich durch die Netzteilabdeckung ja schon länger so ein Ding ist. Nur hier ist es eben für jede Komponente, also auch für Grafikkarte und auch für die CPU. So, ich habe jetzt gerade mal getestet, ob alles funktioniert. Funktioniert soweit. Ich muss noch eine Grafikkarte einbauen. Das wird jetzt eine RTX 5080 in der Founders Edition. Ähm, mir ist aber eine Sache aufgefallen. Ich bin nicht so der Ultra Kabelmanagement Typ. Ich glaube, bei diesem Case ist es aber eine dankbare Sache, weil wir wollen ja nicht die Lüfterblätter hier auf der Rückseite blockieren. Also das schon mal auf gar keinen Fall. Und dann ist es, glaube ich, auch insgesamt besser, wenn der Airflow so ist für den Airflow, wenn da überhaupt kein Kabel irgendwie blockiert. Deshalb mache ich die erstmal fest. Ich weiß nicht, ihr könnt mir ja gerne mal in die Kommentare schreiben, wie das bei euch ist. Ich bin beim Kabelmanagement in etwa so wie mit einem Schrank, der Schubladen hat. Alles was auf dem Schrank drauf steht und Chaosptential wirkt, das nervt mich. Alles was in den Schubladen drin ist, das ist mir auch relativ egal, wenn ich ehrlich bin. Dann habe ich noch die Grafikkarte verbaut. Ja, und so ist der PC quasi fast fertig und das Kabelmanagement ist gemacht, die Grafikkarte ist eingebaut. Ich sage jetzt nicht, dass das hier irgendwie ein besonders schönes Kabelmanagement ist, aber darum geht's nicht. Das soll funktional sein. Der Lüfter wird nicht blockiert und wenn ja hinten die Verdeckung drauf ist, dann sieht man eh nichts mehr. Und das einzige, was ich dann noch gemacht habe, ist alle Abdeckungen, die ich abgeklipst habe, wieder dran geklipst. Und schon war der PC fertig. Also, wenn wir darüber reden, wie clean etwas ist, also wie sauber etwas aussieht, ja, dieser PC so wie ich den hier zusammengebaut habe, ist doch ultra clean, oder nicht? Also, ich finde den Rechner so einfach hammermäßig und die Idee, jede Komponente in einen eigenen Airflowbereich zu packen, die ist doch schon wirklich geil. Überall, wo das relevant ist, hat dieses Gehäuse auch noch so ein feines Mashgitter, was meiner Meinung nach auch noch zu dem sauberen Lookiträgt. Ich habe auch mal versucht, euch den Luftstrom ein bisschen zu visualisieren. Shoutout geht hier raus an meinen lieben Kollegen Benz Hardware, der mir so eine Mini Nebelmaschine empfohlen hat. Dafür ist das halt mega cool. Grundsätzlich ist die Idee dahinter auch sehr interessant, weil die Grafikkarte zieht sich über ihren, nennen wir das Ding einfach mal Käfig, die frische Luft, transportiert sie wieder nach oben, dann seitlich raus an diesem kleinen Fenster vorbei und der Radiator mit den drei Lüftern, der hilft dann noch mal zusätzlich beim Abtransport. Und das ergibt natürlich auch Sinn, wenn man mal drüber nachdenkt, denn beim Gaming ist es ja oftmals so, dass die Grafikkarte halt eine deutlich höhere Last hat. dadurch auch eine deutlich höhere Abwärme und der Radiator, der langweilt sich dann. Heißt aber auch eigentlich hat jede Komponente ihre eigene thermische Umgebung und da gab es von Anfang an Zweifel dran. Und das ist natürlich kein jetzt wissenschaftlicher Vergleich. Ich habe ja nicht mal ein anderes System, mit dem ich das System hier vergleichen kann. Ich will aber versuchen, die Hardware, die hier drin ist, mal in unterschiedliche Systeme zu verbauen. Jetzt nicht für ein Video, sondern immer mal wieder, wenn ich vielleicht ein Gehäuse teste und dann können wir am Ende mal schauen, welches Gehäuse liefert die besten Temperaturen. Aber wir haben hier eine RTX 5080 drin, die zieht da aktuell über 300 Watt und ist bei entspannten 71°, obwohl sie eben in diese Kammer eingeschlossen ist. Das ist eine Founders Edition. Klar, die hat auch einen wirklich imposanten Kühler, aber ich würde das als gute Temperatur bezeichnen. Und hier haben wir das nächste Thema und zwar CPU Temperaturen. Dafür habe ich den Cinnebench angeschmissen mit so einem Stresstest. Der dauert 10 Minuten. Ich habe exakt, als ich angefangen habe das Ganze zu messen, noch HW Info angeschmissen. Dann schauen wir uns mal die Durchschnitts und Maximaltemperatur eine CPU an bei einer im Moment Leistungsaufnahme von 230 Watt, über 230 sogar. So, jetzt sind wir hier nach 10 Minuten, ziemlich genau 10 Minuten. Ich glaube, das ist der letzte Durchlauf, der da gerade gemacht wird. Fertig. Guckt euch das mal an. Wir haben Kerntemperaturen im Maximum von 86°, also ist wirklich Maximum bei einer Leistungsaufnahme von maximal 242 Watt, aber durchschnittlich 74° Kerntemperatur bei einer durchschnittlichen Leistungsaufnahme von sogar 231 Watt. bedeutet im Umkehrschluss, die Kühlung scheint ungemein gut zu funktionieren und das, obwohl wir hier ein eigenen eingeschlossenen Bereich haben, denn Cinech ist nicht so das alltägliche, was man mit seiner CPU macht und die TJ Max von dem Prozessor, das sind 105°, davon sind wir im Durchschnitt 30° entfernt. Gut, aber was ist bei sowas dann das Fazit? Ich habe tatsächlich keine großartige Kritik an diesem Case gefunden. Leute, ich meine das ganz ernst. Ich habe wirklich geguckt, was könnte man hier kritisieren? Aber ich habe wirklich keine großartige Kritik gefunden. Die Optik, die können wir mal außen vorlassen. Das ist irgendwo natürlich auch Geschmackssache und darüber will ich nicht streiten. Ich finde das Design sehr clean, aber hier ist auch der Punkt. Fantex hat mit dem EX5 gezeigt, dass es bei Design tatsächlich eben nicht nur um Optik geht, sondern auch um Funktionalität. Und wenn man das Ganze verbindet, dann ist es irgendwo doch schon ziemlich genial, oder nicht? Ich habe auch eine Sache bei Ben im Livestream gesagt, die möchte ich hier noch mal anführen. Ich glaube Fantex hat jetzt hier etwas vorgemacht, was wir in 2 d Jahren in geklonter Weise häufiger mal sehen werden, weil so war das mit den Aquariumcases, die sind heute sozusagen Normalität. Jeder Hersteller hat mittlerweile seine eigene Interpretation vom Aquariumdesign und in zwei oder dre Jahren wird sicherlich auch jeder Hersteller seine abgewandelte Variante vom Open Frame Rüstungsdesign haben. Mir fällt kein besserer Name dafür ein, aber ich konnte euch jetzt nicht wirklichen Gehäusevergleich liefern, auch in Mangel an Gehäusen. Also, ich habe sonst nicht wirklich viele Gehäuse hier. Eine Sache kann ich aber definitiv sagen. Ihr könnt hier ohne Angst vor hohen Temperaturen ein High-End Rechner verbauen. Punkt. Und eine Sache würde mich hier eindeutig interessieren. Was sagt ihr zu diesem Konzept? Schreibt das auf jeden Fall mal in die Kommentare. Und wenn ihr ein sehr modulares, ganz normales Gehäuse wollt, dann schaut mal hier rechts in die Ecke, da findet ihr das passende Video. Wenn euch dieses Video gefallen hat, dann freue ich mich über einen Daumen in nördlicher Richtung. Ich würde sagen, wir hören uns im nächsten Video wieder. Ich bin raus. Ciao.
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